Donnerstag, 13. Dezember 2007

morgen kommt der Weihnachtsmann...


meine Lieben!

Ich kann es nicht fassen, wieviel Zeit seit dem letzten Eintrag verstrichen ist.
Unglaublich.
Und die Zeit rennt einfach weiter... so schnell geht alles...

Ich war in der Schweiz, so ziemlich inkognito, wenn ich das mal so sagen darf, nur für knapp eine Woche. Ich habe für das Migros-Stipendium vorgespielt (Resultat noch nicht bekannt) und war deshalb sehr beschäftigt. Daher ist auch das Foto unserer kleinen Weihnachs-Vorfeier. Mama hat soooooooooooooo gut gekocht, dass ich mich immer wieder daran erinnere und allen meinen Freunden hier schon vorgeschwärmt habe.

Und jetzt bin ich wieder im geliebten Studentenheim in Petersburg und versuche, meinen Stundenplan als nun ofizielle Doktor-Kursprogramm-Studentin zu organisieren. Das einzige, was bis jetzt feststeht ist "Aesthetik" am Freitag von 11.15 bis 15.00. Also gehe ich da morgen zum ersten Mal hin. Ansonsten ist niemand sonderlich gestresst in der Organisation der Fächer. Irgendwann fange ich dann mit Italienisch an, Methodik und Psychologie wohl auch und dann sollte ich noch vier Stunden Russisch unterbringen, und ja, klar, Klavierstunde und Kammermusik...??!!
Ich denke nicht zu viel und habe mal viele Weihnachtsgueli gebacken. Man soll den Tag nicht vor dem abend stressen, stimmts???
Denn die letzten drei Tage waren fast ausschliesslich Franz Schubert gewidmet. Ich bin wieder einmal bis über beide Ohren in ihn verliebt, seine drei Klavierstücke DV 946 sind mein neues Ah und Oh, also waren die Tage seit meiner Ankunft schon wieder ganz erfüllt von guetzlen, üben, und organisieren...

Ueber meine Pläne kann ich schon ein wenig verraten: am 29. Januar fliege ich wieder in die Schweiz. Ich versuche, anfangs Februar ein paar Konzerte zu organisieren, Programm ist bekannt, Ort und Zeit noch nicht:

Beethoven, Sonate op.110 (Nr. 31)
Schubert, Drei Klavierstücke DV 946
****
Debussy, 12 préludes (I livre)

Jaja, so geht das Leben voran. Ich kämpfe manchmal mit mir, habe manchmal das Gefühl, im Sumpf Russlands zu versinken, im Sumpf von Selbstmitleid, Unsicherheit, Stress.
Und dann sage ich mir, ich bin eigentlich schon blöd, traurig zu sein, wenn ich doch, egal wie, ein ganzes Leben voller schöner Musik vor mir habe, wenn ich mich doch so glücklich schätzen kann, das zu machen, was mir am meisten Freude macht, wenn ich liebe Leute um mich habe, Leute, die an mich denken, mir Ihre guten Gedanken schicken und an mich glauben.. es ist ein ewiges hin-und her, hier in der Dunkelheit des Nordens kommen die schwermütigen Gedanken eben schneller als im sonnigen Südamerika. Und auch der rockige Weihnachtsbaum auf dem Strassen-Kreisel in der Nähe des Studentenheims blinkt und glitzert nicht immer so freundlich...

Also hilft nur eins: Schubert....

So, Schluss mit Sumpf, ich wollte eigentlich sagen, dass es mir gut geht hier. Ich merke nämlich, wie sich mein Sozialnetz ausbreitet und manchmal staune ich schon, wieviel Leute ich hier schon kennengelernt habe, und wieviele Leute mich kennen. Und ich freue mich an den kleinen Dingen des Lebens. Und an den grossen auch. Denn es gibt mehr, um sich zu freuen als traurig zu sein und das ist gut.
Weihnachtszeit ist halt auch komisch, so fern, im wahrsten Sinne des Wortes....
fern von "zuhause", von Mama, von Valentin. Und von Papa. Und die Trauer kommt in letzter Zeit so häufig zum Vorschein.

Aber es geht weiter, immer voran, und wir werden sehen, was für Ueberraschungen das Jahr 2008 bereit hält... Auf jeden Fall freue ich mich immer über alle post, die ich bekomme, und ich werde jetzt auch wieder mehr schreiben, VERSPROCHEN!!!

So, jetzt wieder zu Schubert, ich bin schon völlig süchtig geworden...

Meine Lieben, schreibt mir, ich freue mich!!!
Und ich schicke Euch tausend Grüsse, Umarmungen, Küsse.

Alles alles Liebe

Samstag, 13. Oktober 2007

Herbst in Petersburg


Meine Lieben!!!!!!!!!!!!!!!

Der Herbst ist da!!! Die Blätter fallen von den Bäumen, es regnet, ist ziemlich hässlich, windet, ist kalt und unfreundlich.
Und ich bin glücklich, strahle das Leben an, fühle mich so gut wie schon lange nicht mehr.

Ich habe viele Klavierstunden, übe sehr fleissig, gehe in Konzerte, habe Projekte, Proben, Russisch-Lektionen.
Das Leben hat mich in seinem Bann. Alles hat seinen Sinn, seine Zeit.

Ich war am letzten Montag in der Admiralitätskirche und habe eine Kerze angezündet, einfach, um mal danke zu sagen. Wem? Das kann ich nicht genau definieren. Allem. Der Welt, dem Himmel, den Menschen um mich herum...

Die Klavierstunden sind besser denn je zuvor. Ich lerne enorm viel, übe enorm viel, weil ich will, weil ich das Bedürfnis dazu habe, ich fühle mich voller Energie, Kraft, Inspiration. Mein Lehrer ist sehr mit mir zufrieden und ich hoffe, dass die Jury des Migros-Stipendium mit ihm einverstanden sein wird. Jetzt gerade spiele ich Beethovens 31. Sonate, ein Werk von Clara Schumann, Bach Präludium und Fuge in E-Dur (1. Buch WTK), Webern Variationen op.27, Debussy-preludes (Nr 1, 2, 3, 8, 10, 12), Mozart-Konzert d-moll und Schumann-Konzert.
Viel zu viel eigentlich aber ich freue mich an jeder Note.

Am 24. werde ich in einer Orchester-probe das d-moll Mozart-Konzert spielen. Mein Freund João aus Portugal hat mich gebeten, ihm zu "helfen", da er in seinem Dirigier-Examen einen Solisten begleiten muss. Und da sein Lehrer ihn gerade um ein klassisches Konzert gebeten hat, machen wir zuerst den Mozart und dann später einmal Schumann. Wir haben gerade in der letzten Woche schon ein paar mal miteinander geübt, und es sieht aus, als ob es eine gute Probe würde. Wer weiss, wer zuhört, wer weiss, was daraus werden kann. Ich werde es sicher auf Video und Audio aufnehmen und Euch irgendwie schicken.

Ausser dem strengen Unterrichts-Leben nehm ich mir jede Woche oder zumindest alle 10 Tage einen übfreien Tag. Gehe ins Museum (ich war am letzten freitag in der Ermitage, es war einfach genial), putze mein Zimmer und tue sonst all die Dinge, für die ich sonst keine Zeit habe (wie zum Beispiel Internet). Ich habe neue gute Freunde gewonnen, trinke mit ihnen Tee, Kaffe, manchmal auch stärkeres, rede über das Leben in russisch, englisch, spanisch, französisch und spiele mit ihnen ab Blatt neue Werke. Zum Beispiel Schuberts f-moll-Fantasie. Wie schön.

Um ehrlich zu sein gibt es seit ein paar Tagen jemanden in meinem Leben, der mir jede Stunde noch versüsst. Aber mehr will ich noch nicht sagen. Ich bin schon glücklich genug mit meiner Musik. Trotzdem....

Konzerte gibts viel zu viele, als dass man sie alle besuchen könnte. Gestern war das Eröffnungskonzert der internationalen Konservatorium-Woche. Das Konservatorium-Studenten-Orchester hat gespielt. Die erste Hälfte wurde von einem Russen dirigiert, Glasunov-Ouvertüre, Stravinskij-konzert für Klarinette und Jazz-Ensemble, Klavierkonzert von Tischinko (Schüler von Shcostakovitch, Professor unserer Schule). Es war super.
Die zweite Hälfte, haltet Euch fest: Maris Jansson als Dirigent. Suite aus Romeo und Julia von Prokoviev. Es war GENIAL.
Jede Note an seinem Ort, jeder Quadratzentimeter voller Energie. WOW!!!!!!!!!

Ja, und in den Russisch-Stunden lese ich über Rimsky-Korsakov, über seine Opern, sein Leben. Auf russisch, wer hätte das gedacht.

Ich kann mich nicht beklagen, mir gehts gut.

Ich hoffe sehr, Euch auch. Schreibt mir, ich freue mich über jede Nachricht.
Fotos gibts auch wieder mal mehr.. ich muss noch ein paar neue machen. Keine freie Zeit:-))

Alles, alles Liebe
Luisa

Freitag, 21. September 2007

Wieder im schönen Russland


Meine Lieben!!!!!!

Zuerst einmal vielen herzlichen Dank für all Eure lieben Wünsche!!! Es war gestern sooooooo schön, von Euch zu hören, so lieb von Euch, mir zu schreiben, sei es per SMS, Email, StudiVZ, etc... Wirklich, ich habe mich richtig beliebt und geliebt gefühlt und das war mein schönstes Geburtstagsgeschenk!!!!!

Zuerst jedoch noch einiges zu den schönen Tagen in Köln:
zusammen mit meiner Mama waren wir bei der Schwester von Papa, meiner Tante Roswitha. Sie ist schon fast 80 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann, meinem Onkel Alfred in Köln-Niehl.
Sie haben 10 Enkelkinder, die sie regelmässig besuchen, und auch wir konnten zumindest meine Cousine Verena mit ihrer Familie und meinen Cousin Markus mit Familie sehen.
Die Tage vergingen wie im Fluge. Wir spielten viel Rommé (und leider gewann ich oft, das gefiel besonders Alfred nicht, er dachte, wir drei Frauen hätten uns gegen ihn verschworen, was zu richtig lustigen Bemerkungen führte) und redeten viel über Gott und die Welt, was manchmal gar nicht einfach war, da die Weltanschauung meines Onkels nicht immer der meinen entspricht, er jedoch IMMER recht hat.. Es war eine so schöne Zeit bei Roswitha und Alfred, ich freue mich immer, sie und die ganze Kölner-Verwandtschaft zu sehen...

Ihr seht hier Fotos:
Cologne



Und jetzt bin ich wieder in Russland.
Seit vier Tagen.
Im geliebten Studentenheim!!! Unglaublich, den ganzen Sommer wollte man renovieren, allerdings haben die lieben Arbeiter erst jetzt so richtig angefangen, nun, was heisst richtig, ich höre und sehe eigentlich nichts ausser einem schrecklichen Durcheinander...
Aber es ist richtig nett, wieder hier zu sein.

Und mein Geburtstag war richtig schön. Einfach ein perfekter Tag. Zwar war das Wetter nicht besonders gut aber das war mir egal. ich war auch in der Kassanskij-Kathdrale und habe dort kerzen angezündet, mich an Papa erinnert, und einfach alle gute Gedanken in die weite Welt geschickt.
Und dann am abend habe ich mit meinen neuen und alten Freunden in der irischen Bar gefeiert. Es war einfach super.
Ich habe viele liebe Geschenke bekommen, zum Beispiel CD's von Sokolov, Ohrringe und von meiner Kollegin, die auch bei Malov studiert und auch Komposition studiert hat, ein eigen für mich geschriebenes kleines Klavierstück!!! Ist das nicht super!!
Die Fotos seht ihr hier:
CUMPLEAÑOS 2007


Ja, es geht mir gut. Die neuen Studenten hier sind nett und ich freue mich schon wieder auf meine Klavierstunden nächste Woche.

Gestern war ich im Hotel Angleterre und wurde dort für das russische Fernsehen gefilmt!!!! Einer meiner spanischen Kollegen hat mir das vermittelt, es ist eine Morgensendung, wo alle möglichen Leute in allen möglichen Sprachen einen guten Morgen wünschen und etwas kleines in ihrer Muttersprache sagen. Und Schweizerdeutsch gabs bis jetzt noch nicht... Also habe ich den ersten Absatz aus Dostojevskis "Weisse Nächte" auf züri-dütsch deklamiert, das war vielleicht amüsant...


Naja, also, alles geht seinen Lauf.
Mir gehts gut und ich freue mich am Leben und lasse mich von den blöden Leuten nicht unterkriegen. Die können mich mal!!!
ich habe mir schon mal überlegt, ein Buch zu schreiben, über all diese kleinen Dinge, die hier so passieren, es ist manchmal sehr belustigend... Aber nur für Leute mit starken Nerven...

Meine Lieben, ich freue mich über Post!!!
Alles, alles Liebe und Gute

Luisa

Dienstag, 4. September 2007

naja......



Meine Lieben

Um es kurz zu fassen: ich darf schon wieder nach Hause gehen... ich bin nicht unter den 15 ausgewählten Viertelfinalisten...

ich habe alles gegeben, gut gespielt, nicht perfekt, aber mit aller Freude und ehrlicher Persönlichkeit, wie immer....
Naja, so ist das Leben, jetzt habe ich dafür mehr Zeit, meine Rückreise vorzubereiten.....

Und Elme habe ich wiedergesehen, ich habe sie gestern in Genf besucht... Wir haben den ganzen Nachmittag gequatscht, es war einfach super... und auch ein paar Fotos gemacht:-))
Genf 2.9.2007


Die Leute, die ich hier kenengelernt habe waren echt super-nett.
Und die Familie meines Studienfreundes Simon sooooooooooooo lieb... Sie wollten auch, dass ich weiterkomme, nur schon damit ich noch ein paar Tage länger bei ihnen sein könnte... Es war richtig schön und gemütlich bei ihnen... wirklich schade....

Aber eben, was mich eigentlich freut, ist dass ich hier seit langem wieder einmal so richtig fröhlich war, so richtig mich selber, wie "früher"... und das ist für mich eigentlich das wichtigste überhaupt..
und ich habe mich richtig gut gefühlt beim spielen... und gemerkt, wieder einmal, dass ich einfach glücklich und zufrieden bin mit dem, was ich mache... Das ist mir mehr wert als der Concours.... Es war eine gute Erfahrung und ich gebe nicht auf, im Gegenteil!!!!!

Alles Liebe, danke für Eure Wünsche, es hat geholfen, auf alle Fälle!!!!!!
Bis Bald

Donnerstag, 30. August 2007

ES WIRD ERNST....


Meine Lieben

Ich bin seit gestern abend im Concoursland....

Ich kann bei den Eltern eines Studienkollegen des Konsi Zürichs wohnen, in Bossonnens, es ist alles vraiment joli, und es sind sehr liebe Leute....

Heute habe ich mich im Büro gemeldet und die Nummer 43 gezogen, als meine Spielnummer im ganzen Concours.
Am Nachmittag konnte ich im Conservatoire du Vevey üben.

Am Abend war ein Empfang vom Rotary-Club, es gab himmschlisch feine Canapés und die Liste de Spieldaten.... (beides nicht besonders leicht verdaulich:-))))

Mein Auftritt ist also am Samstag, 1. September um 21.30 im Theater Vevey.... Das Konzert (es ist alles öffentlich) beginnt um 19.30, jeder Kandidat hat 20 Minuten Zeit zu spielen (woraus ich schliesse, dass die Jury das Programm nicht abbricht, sofern es nicht länger als diese 20 min ist...), und ich bin die erste nach der Pause......

Ich bin ganz kribbelig aber ich freue mich.
Der Fügel, die Akkustik des Saales, das Ganze Drum und Dran ist sehr inspirierend, und ich gebe einfach alles...

Die Resultate gibts erst am Montagabend, wenn alle der 80 Kandidaten gespielt haben.... Dann erfährt man, wer die 16 (!!!!!) der zweiten Runde sind...

Das neuste dann wieder hier auf dieser Seite :-))))

Die anderen Kandidate kommen aus aller Welt, bis jetzt habe ich schon viele nette Leute kennengelernt, irgendwie sind wir ja alle in der gleichen Situation.... Gar nicht so ein Ellbogen-Verein, der hier gekommen ist, habe ich das Gefühl..
Und ich unterhalte mich in allen möglichen Sprachen, das macht mir auch Spass, es geht mir, ehrlich gesgt, trotz dem grauen Wetter, einfach gut.....

ich freue mich auf den Samstag, und die dazugehörende Inspiration.......

Bis bald, und schickt gute Gedanken, bitte!!!!!!!
Alles Liebe

Mittwoch, 29. August 2007

Concours Clara Haskil

So, heute ist es soweit: ich fahre an abend Richtung Vevey, morgen werden die Lose für die Reihenfolge gezogen, und dann wird gespielt....
Ich freue mich und bin auch ganz kribbelig....
Auf jeden Fall werde ich hier immer über alles weitere informieren...

Und der Sommer ist wohl schon fast vorbei... Wie schade auf der einen Seite und wie freue ich mich auf Russland, andererseits...
Es war eine schöne Zeit hier... und die Woche Portugal, was kann ich sagen, einfach himmlisch...
Falls Ihr noch keine Fotos gesehen habt, hier die Links:

Lisboa


Porto


Jaja, das Leben geht weiter, manchmal gibt es gute Tage, manchmal nicht so gute...
Mir gehts ganz anständig und die letzten Wochen waren zwar anstrengend aber auch sehr schön... Musik machen ist eben etwas schönes..
So, und jetzt wieder zurück zu Scarlatti und co....

Alles Liebe

Dienstag, 10. Juli 2007

la vida sigue para los que viven....


amigos familia compañeros

tantas cosas que pasaron en mi vida los ultimos meses - casi me asusta pensar cuan rapido todo puede cambiar, todo puede pasar...

El 8 de junio se murio mi Papa en Suiza. Alcance a verlo, llegue la noche anterior porque el me habia avisado que si queria verlo otra vez seri amejor que viajara. Claro que viaje. Y gracias a Dios que alcance a verlo. En el momento de su muerte lo acompañamos junto con mi mama y mi hermano. El entierro fue muy digno de el y vi a mucha gente que no habia visto en años. El apoyo de la gente que senti esos dias fue maravilloso. Gracias a todos. A mi siempre me ha costado encontrar las palabras cuando alguien se muere, las "condolencias" son tan dificiles de expresar. Sin embargo me di cuenta que todo vale. Que una llamada, un email, una carta, un simple abrazo sin palabras - todo vale. Gracias, muchas gracias.

Mi papa me falta. Despues del entierro tuve que volver a Rusia para terminar el semestre, dar los examenes, y ahora estoy en Suiza desde hace una semana. Aqui es donde mas me hace falta. En cada rincon de la casa esta aun su espiritu, esta muy presente en la casa pero no lo suficientemente, claro... Lo voy a visitar al cementerio casi todos los dias, trato de pedirle que nos de fuerza a los que lo quieren tanto.... siento que esta conmigo cuando toco piano y me da mucha fuerza para seguir....
Aqui en casa es dificil - mi madre ahora esta sola conmigo, vivimos acordandonos y a veces es dificil convivir sin agarrarse por cosas menores, antiguos rencores, tantas cosas que una muerte une y tantas otras que se ponen de repente tan fragiles..... Tratamos de superarlo y nos queremos y nos apoyamos y eso es lo mas importante.

mi verano aqui en Suiza ya esta basante planeado: estudiar estudiar y estudiar... me tomare si una semanita de vacaciones en Porto, Portugal donde mi amiga Sara - eso me hara bien de todas maneras, una semana de playa, sol, verano, amistad, (a lo mejor algun minito no seria malo tampoco, por lo menos seran mas simpaticos que los hombres que conoci en Rusia de todas maneras), sera muy buena, supongo... ahi les estare contando...

el 25 de agosto tendre un concierto en Zurich, y despues ire a un Concurso en Suiza, espero que me vaya bien, pero no me hago muchas ilusiones, trabajo lo que mas puedo, y mas no puedo dar...
Y despues ya me ire de vuelta a San Petersburgo, pase mis examenes de posgrado, o sea estare por lo menos dos años en Rusia, tiempo para escribir de sobra.....

Antes de despedirme con todos habia por supuesto unos fiestecillas por ahi - la verdad es que en los ultimos dias antes de volver a Suiza, dormir fue lo que menos hice.... algunas Fotos los ven en el post aleman de abajo, y aqui hay otros mas....
Despedidas no tan tristes

aqui ven fotos de un paseo en barco que hice por los canales...lo que no se ve en las fotos es que tambien en el barco viajaba una dama que estaba absolutamente borracha y empezaba a insultar a las otras pasajeros, casi se agarraron a combos y nunca escuche tantos palabrotas en ruso...y minetras tanto el guia no se dejaba molestar y nos contaba tranquilamente quien vivia en los palacios etc.... fue como en una pelicula surreal....
que viva la Rusia.......
bueno, aqui ven las fotos:
Paseo en bote


amigos, familia, estan en mi corazon, hoy y siempre, los quiero
Luisa

Montag, 9. Juli 2007

Ein Ende und ein Anfang


Das ist schon lange her seit meinem letzten Eintrag. Wieviele Dinge sind in der Zwischenzeit passiert....
Am 8. Juni ist mein Vater gestorben. Ich konnte ihn noch sehen. Zusammen mit meiner Mutter und meinem Bruder waren wir bei ihm. Er fehlt mir unglaublich. Ich merke es an den kleinen alltäglichen Dingen.
Der Tod ist so etwas schrecklich endgültiges. Vielleicht nicht für den Toten - daran glaube ich, das hoffe ich. Aber für die Lebenden. Die Lücke ist so gross. Es tut richtig weh.
In solchen Situationen merkt man, wer wirklich zur Familie hält. ich bin allen, die uns in dieser Zeit beistehen, einfach ganz unglaublich dankbar. Wie sehr habe ich gemerkt, dass alle Worte helfen. Wenn ich bis jetzt auf der "andern" Seite war, wenn ich jemandem sagen musste, wie leid mir sein Verlust tat, fand ich nie die richtigen Worte und habe mich oft darüber aufgeregt, jetzt habe ich gemerkt, es gibt keine falschen Worte - alles tut gut. Danke.
Und doch - das Leben hier auf der Erde geht weiter. Es wird Tag und Nacht und wieder Tag - das wird sich auch nicht ändern.
Am 25. Juni habe ich die Aufnahmeprüfung am Rimsky-Korsakov-Konservatorium für das Doctorate-Program geschafft. Damit ist das "Vorbereitungssemester" zu Ende gegangen und ab September beginnt das richtige Studium.
Meine Sommer-Pläne sind auch klar. Ich bin seit einer Woche wieder in der Schweiz. Das Wetter ist zum Kotzen - aber der Flügel in unserem Heim beflügelt mich zum weiterarbeiten. Da ist Regen gar icht so schlecht. Ich besuche Papa auf dem Friedhof. Versuche, ihm immer wieder zu sagen, wie lieb er uns allen war und bitte ihn, uns zu begleiten, wenn es irgendwie geht... Und irgendwie gehts....
Ja, Sommerpläne: eben wie schon angetönt üben üben üben... dann eine Woche Portugal vom 2. bis zum 9. August. Ich werde eine neue Freundin von mir in Porto besuchen. Sie hat auch in Petersburg Kalvier studiert, jetzt allerdings wird sie in der Schweiz weiterstudieren!!! Ich freue mich schon riesig auf diese Woche...
Am 25.August werde ich in Zürich ein Konzert geben, genaueres weiss ich selbst noch nicht.
Und ab 30. August bin ich in Vevey, am Clara Haskill-Wettbewerb. Deshalb arbeite ich so viel. Und dann gehts schon wieder nach Petersburg, einem neuen Lebens- und Studienjahr entgegen....
Ich freue mich schon wieder auf mein Zimmer im Studentenheim. Ich habe es über den Sommer reserviert, ich werde es also so richtig muffig wiederfinden. Aber immerhin, mit meinem schönen Klavier, meinen Dingen.... und wer weiss, vielleicht geschieht im Sommer ein Wunder und alles erscheint neu renoviert....
Vor meiner Abreise habe ich noch ein paar Tage gefeiert - nicht nur ich musste verabschiedet werden, sondern ganz viele- vor allem die Studenten, die im nächsten Jahr nicht mehr wiederkommen...
Ein paar Fotos seht ihr hier:
Juni 2007

Ja, so geht das Leben weiter, hier in der Schweiz geniesse ich trotz Regen das grün überall, die Ruhe, das Vögel-zwitschern...und ich freue mich am üben, jeden Tag etwas mehr.
Alles Liebe an alle

Sonntag, 20. Mai 2007

Der Sommer kommt!!!

Hallo meine Lieben
Seit einer Woche ist es endlich richtiger Fruehsommer. Die Blumen spriessen, die Baeume sind gruen, es ist ganz unglaublich...Gestern war es 25 Grad warm, ich kann es kaum fassen...
Und bei so einem Wetter ist es auch schwierig, schlechte Laune zu haben, es geht mir also ganz anstaendig...
Letzten Sonntag war ich mit Anna-Kaja und Kira (das ist die Dame, bei der ich im letzten August wohnen konnte) auf einem Sonntagsspaziergang in der Naehe des Konsis. Wir haben zuerst die Super-Schuelerin von meinem Lehrer am Schlussexamen gehoert und sind dann herumspaziert, daher die Fotos. Die könnt Ihr hier sehen
Sonntagsspaziergang 13.05.2007

Im Konsi gehts imn Moment auch ganz gut, ich bin fleissig wie immer und versuche, mich mehr zu freuen als zu aergern, was mir mittlerweile auch nicht mehr so schwer faellt.
Gestern hatte ich Kammermusik-Stunde und trotz guter Vorbereitung gings nicht besonders, das fand die Lehrerin und sie hatte recht... Aber was solls, naechstes Mal ist es dann besser und es bringt nichts, sich aufzuregen oder zu deprimieren...

Ich bin richtig gluecklich, weil es seit gestern wieder warmes Wasser gibt im Studentenheim, ein richtiger Luxus nach einer Woche eiskalten Duschens!! Und gestern hatten wir auch ein kleines Fest bei einer portugiesischen Pianistin, die jetzt ihr Studium gerade abgeschlossen hat... das war auch ganz nett.
Heute wird wieder geuebt, ich habe auch noch Probe mit einer deutschen Saengerin, die einkleines konzert am naechsten Mittwoch in einem Deutsch-Russischen Begegnungszentrum organisiert hat. Ich werde also 10 min alleine spielen, 10 minuten mit ihr und dann noch 10 min mit einer deutschen Geigerin.. das wird lustig!!!! Ich mache dann ein paar Fotos...

Am Freitag war ich mit Anna-Kaja, Elme, Elsa und Fernando auf dem Peterhof, dem "Versailles" von Peter dem Grossen. Leider kamen wir 10 Minute zu spaet, die Fontaenen waren schon abgestellt, die Fotos sind trotzdem gut geworden...
Wir waren da, weil Ferran, der spanische Pianist im dortigen Palast ein Rezital gegeben hat, ein anspruchsvolles Programm, Chopin und Rachmaninov.. Das war auch interessant (Wenn auch nicht umwerfend).Hier die Fotos
Peterhof

Ansonsten gibts hier nicht soviel zu berichten.
Ich lebe, bin zufrieden und stuerze mich mit Wonne in meine Arbeit an den Tasten.. Das Schwarz-Weisse Leben ist fuer mich das Schoenste...
Alles alles Liebe
Luisa

Donnerstag, 17. Mai 2007

sigo viva!!!

amigos, familia
cada dia me acuerdo de ustedes, no saben las ganas que tengo de verlos....
espero que todos ustedes esten bien y les mando desde aqui muchos besos y abrazos....
aqui en San Petersburgo la vida sigue y la verdad es que estoy bien contenta con mis estudios, me ha ido bastante bien y ya me estoy acostumbrando al ritmo y la vida de aqui.
Me pude comprar un piano vertical, o sea va a ser mio por toda la vida y era muy barrato (100 dollares me costo el piano, imaginense) y es un poco viejo pero bueno...
ya por lo menos suena una pura nota a la vez no como en el otro que tocaba una nota y sonaban como tres...
y bueno, me estoy haciendo mas amigos, aunque es un poco dificil aqui, sobre todo con los rusos... creo que ellos son un poco mas reservados y como no estoy acostumbrada a la gente asi me cuesta un monton entenderlos... pero bueno, ya encontrare el alma ruso algun dia...
lo que me tiene muy contenta aqui a parte de las clases de piano, son los conciertos que hay. Ahora junto con las "noches blancas" (eso quiere decir que no va a oscurecer...)viene un festival de musica clasica que tiene el mismo nombre y es en todas las salas de concierto y los teatros y va a ser espectacular... como tengo tarjeta de estudiante podre ir a muchos conciertos por muy poco dinero y eso me tiene muy contenta... por ejemplo van a hacer todas las sinfonias de Mahler con Gergiev como director y la orquesta de la opera, va a ser mortal... voy a tratar de ir a todas, vamos a ver si se m da el tiempo...
las fotos que ven abajo son de aqui, me ven a mi con mi piano nuevo, mas feliz obvio, y tambien ven a la catedral "Kassanski", ujn dia que sali con Elme de Suiza, Fernando de Brasil(es nuevo y le va muy bien con las rusas, mas divertido, ya es todo un galan...) y en la manana tomamos estas fotos, eran como las 7, imaginense, ya ahora a las 5.30 esta de dia y se oscurece a las 11, es muy lindo todo...
me estoy acostumbrando a la idea de vivir aqui por el tiempo que duren mis estudios, es una oportunidad demasiado buena y ya me siento incluso un poco mas en casa en la terrible residencia, ya me rio no mas de las cosas tan rusas, las reglas estupidasque hay aqui y me concentro en la belleza de la ciudad y disfruto todos los dias del regal mas grande que me ha dado la vida: la musica...
los quiero a ustedes, estan presentes en lo que hago, los echo de menos y espero verlos y poder abrazarlos algun dia de nuevo...
un beso
Luisa

Sonntag, 13. Mai 2007

neues aus Petersburg City












meine Lieben
Es ist schon wieder lange her seit dem letzten Eintrag, entschuldigt bitte, ich hatte so viel zu tun...
das Leben hier nimmt seinen Lauf und ich bin so glücklich, da ich mir nämlich ein Klavier gekauft habe. Jetzt kann ich in aller Ruhe üben, ausser meine Raumpartnerin übt auf ihrer Geige (kratzt...). Im Juni bekomme ich ein eigenes Zimmer, so wie es ausieht, alles wird von Tag zu Tag besser. Die Musik hilft immer weiter, wenn ich wieder mal etwas deprimiert bin wegen diesen dummen Kleinigkeiten....
Es geht dem Endspurt entgegen, und ich freue mich schon ganz riesig auf das Heimkommen, auf das neue Planen des nächsten Jahres. Jetzt ist noch alles ein bisschen in der Luft...
Gestern war ich im Glasunov-Saal und habe mir ein paar Schlussexamen (Konzert-Diplome) der Pianisten angehört, dieses Jahr schliessen 47 Pianisten ihr Studium ab. Es war sehr interessant. Zuerst habe ich eine Schülerin meines Lehrers gehört, sie bekam Bestnote 5 und es war richtig super, wie sie gespielt hat. Sie ist sowieso eine sehr liebe, Dinara heisst sie und ist aus Weissrussland. Es gab aber auch nicht so tolle Leistungen, halt normal, wie überall.
Heute habe ich wieder Klavierstunde, ich freue mich schon darauf, allerdings würde ich gerne mein Prüfungsprogramm nochmals für zwei Wochen ruhen lassen und mich auf andere Sachen konzentrieren...
Mein Lehrer ist so lieb, er hat mir ein 20-seitiges Referat geschrieben (auch Teil der Aufnahmeprüfung), und zwar sehr spannend, über eine Weihnachtssuite für Klavier von George Crumb (komponiert 1976), sehr interessant, mit neuen Aufführungstechniken aber noch ganz im Rahmen meiner "Einstellungen" zur zeitgenössischen Musik... Das Problem ist nur, dass ich das ja alles verstehen muss und auch einen "Vortrag" halten muss darüber (auf russisch versteht sich), das macht mir gerade etwas Sorgen, aber es wird wohl schon alles gut werden....
Das Wetter ist heute wieder einmal wunderschön, es wird wirklich langsam aber sicher wärmer und angenehmer, und stellt Euch vor, die Tage dauern nun von 05.00 bis 23.00, sie werden aber noch länger!!!!!
Und zusammen mit den "weissen Nächten" kommt auch das gleichnamige Kultur-Festival in nächste Nähe, also das heisst, ich werde in nächster Zeit wohl noch mehr Musik erster Klasse geniessen können. Allerdings habe ich beschlossen, mir zum Voraus keine Karten zu kaufen, ich gehe einfach überal mal hin und wenn es Studenten-Billete gibt dann besuche ich das Konzert und ansonsten gehe ich eben ins nächste.... Unter anderem kommen Anna Netrebko und Vengerov und geben hier ein Gala-Konzert, da sie beide aus Sankt Petersburg stammen, allerdings kosten die Tickets schon jetzt 100 Franken, da kann ich auch darauf verzichten.....und alle Mahler-Sinfonien werden aufgeführt, unter der Leitung von Gergiev...es gibt also viel zu sehen und zu hören in nächster Zeit...
Auf den Fotos seht ihr neue Bilder der Stadt, der Kassanski-Kathedrale und der Kathedrale des vergossenen Blutes (die Farbige), das war lustig, die aufzunehmen: ich war am Donnerstag mit Elme (CH), Elsa (F), Dima (Moldavien) und Fernando (BR) wieder mal tanzen in der Bar "Fidel". Das ist ein ser netter Ort, wenn es nicht so viele Leute hat, Donnerstag ist da gerade richtig. Ich habe also getanzt und gelacht und geschwatzt und sogar Schach gespielt gegen ein paar Franzosen, die gerade im Urlaub waren (ich habe immer gewonnen:-)), und als es dann langsam hell wurde, sind wir Richtung Metro spaziert und es war natürlich schon hell aber auf dem nevskij-Prospekt fuhren noch keine Autos und es war ein wunderschönes Licht, das uns also begrüsste... Das lustige ist, dass wir eine Woche zuvor auch erst um diese Zeit nachhause fuhren, allerdings lag da Schnee.... Ihr seht also auch Fotos vom "Park" vor der Residenz, eins vom 3.5. und eins vom 10.5.....
So, meine Lieben, ich drücke Euch ganz fest, habe Euch alle lieb, und vermisse Euch ganz schrecklich, besonders meine lieben Spletts.
я вас люблю!!!
Луиса Сплетт
Also die Reihenfolge der Fotos:
1. Park vor Studentenresidenz 3.5.07
2. Park vor der Studentenresidenz 10.05.07
3. Ich und mein Pianino
4. und 5. Die Kathedrale des vergossenen Blutes
6. Kassanski-Kathedrale
7.Kassanski-Kathedrale spiegelt sich im Schaufenster des Musikshops (ist das nicht ein super-Foto??)
8. Luiserl und die Kassanski-Kathedrale
9. mit Elme
10. mit Fernando aus Brasilien

Sonntag, 29. April 2007

Sonntagabend






Meine Lieben
Vielen Dank fuer Eure lieben Mails, ich werde alle beantworten, versprochen!!!!!
Ja, das war ein schoenes Wochenende, viel Kultur, Freude am Leben, Ausgang... Richtig erholsam!!! Am Donnerstag war ich mit meiner Schweizer-Freundin Elme im Marinsky-Theater, wir haben Pique Dame geshen, die Fotos sehr Ihr beim spanischen Eintrag. Da die Oper sehr lange war, fast 5 Stunden, mussten wir nacher unbedingt etwas essen, gleich gegenueber der Oper gibt es eine irische Bar mit sehr netten Gaesten (wir gehoeren wohl unterdessen schon zu den Stammgaesten, so wie alle auslaendischen Studenten des Konsis), auch vielen Taenzern und Saenger der Oper....
Am Freitag war ich in einem Klavierabend, und danach im Ausgang mit der spanischen Mafia, und auch noch anderen auslaendischen Studis... das war vielleicht lustig, und richtig erholsam....
Heute habe ich am Konsi geuebt, dann war ich in einem Klavierabend und jetzt ruhe ich mich schon wieder aus, die Woche die jetzt kommt ist ziemlich wichtig, da ich vielleicht endlich ein eigenes Zimmer bekommen kann, drueckt mir die Daumen!!!! Ich hoffe, alles kommt gut... Aber ja, es geht mir schon wieder etwas besser, es ist immer so ein auf und ab hier aber im Moment gehts mir eigentlich ganz gut....
Ihr seht hier noch ein paar Fotos der schoenen Stadt Sankt Petersburg...Architektonisch ein Wunderwerk...und jetzt gehe ich ins Bett, denn morgen kommen die картинки выставки Муссорского wieder an die Reihe...
Ich druecke Euch
Luisa

Estudios estudios estudios






Hola amigos hola familia hola a todos
esta vez en castellano... bueno les cuento que despues de unos dias de animo bajissimo decidi de tomar este fin de semana mas o menos libre, salir, pasarlo bien y tratar de no presionarme tanto... y resulto... hoy estudie mucho en el conservatorio pero ayer y antes de ayer descanse y tuve una salida muy buena con mis amigos hispanos, la verdad es que me tengo que decir una y otra vez que la vida es bella, que si la es, y que tengo tanta suerte de poder estar aqui, asi que deberia estar feliz. y si si hay momentos que lo soy como tambien hay momentos malos, que quiero mandar todo a la misma m.... asi que pase por unos dias asi la verdad pero ahora ya estoy mucho mejor, intentare otra vez de tomar las cosas con calma y vivir la vida...
Me ha ido muy bien en los estudios ademas, estoy avanzando a pasos gigantescos, me encanta el estudiar, quiero aprender aprender y aprender y lo hago todos los dias... el trabajar tan concenradamente, detalle por detalle es bacan y me gusta mucho...
Los echo mucho de menos, amigos, encuentro que todos los del conservatorio de la mayor son unos ingratos, menos el Salvador, la Camila y la Paola, pero no entiendo porque nadie mas me escribe, los echo de menos, me encantaria saber como va todo por alla, que hacen, y todo esto...asi que ESCRIBANME!!!!!
Gracias, Oriana, por tus comentarios, amigaaaaaa del alma...
aqui pondre unas fotos de mi en la opera, fui con mi amiga suiza Elme y vimos Pique Dame de Tschaikovsky, y despues nos dio mucha hambre (la opera duro 4h y media) y tuvimos que comer algo sanito:-))))
tambien voy a poner unas fotos mas de la ciudad, de verdad es lindo aqui....
Amigos, familia, Ustedes estan en mi corazon, siempre y espero verlos luego...
Un abrazo, los quiero
Luisa

Mittwoch, 25. April 2007

Studiums-Alltag

Hallo meine Lieben
Das Leben hier nimmt seinen Gang, alles geht ganz schrecklich schnell, cih habe das Gefuehl, in einer Schnellbahn zu sitzen und die Landschaft flitzt nur so an mir vorbei... Mein Leben hier hat sich in den vergangenen zwei Wochen nicht besonders geaendert, das Konzert ist sehr gut gegangen und das hat mich natuerlich sehr gefreut und jetzt bereite ich mich auch die Aufnahmepruefung im Juni vor... Ende Juni komme ich dann wieder in dei Schweiz, Ihr koennt Euch nicht vorstellen, wie ich mich darauf freue..
In letzter Zeit bin ich hin - un hergerissen hier, auf der eienn Seite finde ich das Leben hier interessant, das Studium ausserordentlich ergiebig, richtig faszinierend, auf der anderen Seite fuehle ich mich oft allein, typisch Konsi-Studentin, uebe viel, und dann ist ploetzlich der Tag um, ohne dass man grosse Gespraeche gefuehrt hat... und hier kann man sehr schnell vereinsamen, denn man ist voellig auf sich alleine gestellt, und anders als in zum Beispiel Suedamerika macht man keine Freundschaften in zwei Monaten, es geht alles freundlich langsam und buerokratisch vor sich hin.. Die politischen Verhaeltnisse sind hier ziemlich angespannt, das wisst ihr ja noch beser als ich (da das Fernsehen und die Zeitungen sowieso der Regierung unterstellt sind) und es gibt viele Politiker, die das ausnuetzen: "woher kommt alles schlechte? aus dem Ausland, natuerlich!!!" Das gibt Naehrboden fuer Rechtsextremismus der uebelsten Sorte (am letzten Freitag war Adolf Hitlers (!!!!!!)Geburtstag, da durfte man als Dunkelhaeutiger oder Chinese gar nicht raus), das sind Dinge, die ich nicht verstehen kann...
Dann gibt es auch wieder Lichtblicke im grauen Petersburg, Sonnenstrahlen... Meine Klavierstunden gehoeren dazu und wenn ich jeden Tag wieder etwas mehr schwatzen kann auf russisch..
Nun, es ist alles halb so schlimm, wie es toent, manchmal habe ich einfach genugm ich habe letztes getraeumt, dass ich die eine der Bruecken hier mit Fusstritten maltraetiere, ich hoffe, so weit kommts aber nicht im richtigen Leben...
Und im Grunde bin ich ja so dankbar, dass ich hier sein kann слова бога!!!
надечсь что у вас все хорошо (ich hoffe, es geht Euch gut) und schicke Euch liebe liebe Gruesse
Schreibt mir bitte!!!!

Freitag, 6. April 2007

Pasqua

Amigos, familia como estan


Les deseo de todo corazon feliz semana santa, los EXTRANO tanto tanto tanto.....




Yo aqui estudiando mucho porque el miercoles tengo que tocar en el conservatorio en un concierto del profesor...... Mandenme buena vibra que lo necesito, ni siquiera voy a poder salr este sabado ya que tego que estudiar y solamente podemos probar la sala el domingo a las 11 de la noche....



aqui voy a publicar mas fotos de cuando sali con los espanoles, espero que les guste, espero salir luego con ellos de nuevo, ya que con ellos me siento como en casa, claro que se me esta pegando el accento espanol, tio, pues, es que voy a flipar.....




un beso LOS QUIERO



Aqui me ven a mi con Ferran, un pianista excelente QUE CONOCE AL TITO (Roberto Bravo hijo!!!!!!!!!!!!) que es chico el mundo por la Re-....)

Aqui ven a Albert y Elme en un Bar donde estuvimos......

Y aqui YO bailando con Pedro......



















Hier seht ihr Laura aus Mexico, Ariel aus der dominikanischen Republik, Elsa und Elme im Glasunov-Saal, dann den Saal, die Rimsky-Bueste im Konsi, die Glinka-Statue und einer der Hallen des Konsis....
Ist das nicht schoen hier....
Aqui ven a Laura de Mexico, Ariel de la Republica Dominicana, Elsa y Elme en la sala del conservatorio, despues la sala, la estatua del Rimsky-Korsakov y la de Glinka, y una de las entradas del conservatorio.... que bonito, cierto....




Zuerst seht ihr Dimitri aus Moldavien und Elsa aus Frankreich in der Kueche, dann Editha aus der Slowakei im Waschraum, Anna Kaja meine Mitbewohnerin und dann unsere Unordnung, wir essen mit zum trocknen aufgehaengten Socken... das ist sehr Studentenheim-like....








Aqui ven Elsa de Francia y Dimitri de Moldavia en la cocina, despues Editha de Eslowaquia en el lavatorio, Anna Kaja, mi companera de cuarto y despues nuestro desorden de la pieza... comemos junto a las calcetas que colgamos para que se sequen.... es tipico para esta residencia....:-))))








Hier seht ihr mich an meinem Kla4...


Aqui me ven con mi pianino.....