Mittwoch, 6. August 2008

New York.......


Meine Lieben!!!!!!

Nach dem Konzert-Juli jetzt der Konzert-August, nur ein paar Kilometer westlicher...... (stimmt, oder???)

Ja, das war ein aufregender Monat, der Juli 2008.
Vier Konzerte plus diverse Vorspiele, private Gefühlsachterbahnen mit und ohne Musik, liebe Menschen um mich herum - Pianistenleben pur....

Und jetzt bin ich in Kent, Ohio, bei meinem lieben Freund James (den ich in Petersburg kennengelernt habe, Pianist, 29 Jahre alt). Er ist extra 8 Stunden mit dem Auto nach New York gefahren, um mich vom Flughafen JFK abzuholen...
Mein Gotti Flavia, maitre de cabine auf dem Swiss-Flug, der mich am 1. August über den Ozean brachte, verwöhnte mich schon unterwegs mit first class - acessoires und einem Besuch im Cockpit (wo die Piloten über Shawn Fielding und allgemein Schweizer Politiker lästerten....) - und obwohl ich ja eigentlich nach dem Konzert vom 31. in Aarau und nächtlicher Koffer-Pack-Aktion müde war, konnte ich kein Auge zutun... Ich war aufgeregt, aufgekratzt, nervös und freute mich auf das Abenteuer USA.....

Ich kam also am 1. August am Flughafen JFK, New York an. Der Fremdenpolizeibeamte, der meinen Pass beäugte und meine Fingerabdrücke nahm, fragte mich ganz erstaunt "first time in the USA?????"
Nun, ja, was kann ich schon dafür, oder??

Und dann war ich auch schon da, James war da, die Sonne schien und alles war in Ordnung....
(Für alle Neugierigen, Nein, James ist nicht MEIN Freund, sondern EIN Freund, aber ein ganz lieber und bestimmt lebenslanger und das ist gut so und soll auch so bleiben.)

Wir brachten also die Sachen ins Hotel nach Manhattan und fingen sofort an, herumzuspazieren....
An diesem Abend sahen wir schon viele schöne Orte, ich war ganz schön gaga mit Jet-lag und New York, big apple, alle ethnischen Gruppen der Welt um mich herum, so viele Eindrücke, Neonlichter, und Orte, die ich nur aus Filmen kenne.... Es war grossartig....

Am nächsten Tag gingen wir ins MoMA, Museum of Modern Arts. Wow!!!!! Das Museum ist schon ein Stück Moderner Kunst, die Bilder und Ausstellungsstücke weltberühmt..... Die Extraausstellung von Dali hat mir besonders gut gefallen, und natürlich Andy Warhols Marilyn und Picassos badende Mädchen und und und.....
Nach drei Stunden waren wir etwas kunsterschöpft und mussten gleich mal koreanisch essen... dann sahen wir die grosse Saint John Cathedral und assen apple-Strudel in einer ungarischen Konditorei, und dann sahen wir Julia Stiles ("save the last dance", "Traffic"), die auch etwas in der ungarischen Bäckerei kaufte und James wollte ihr die Türe aufhalten (während ich im shop nebenan Postkarten kaufte) und war ganz aus dem Häuschen.....

An diesem Abend gingen wir mexikanisch essen und in einen ganz berühmten jazz-Club, namens "The blue note" - wir fühlten uns so richtig new-yorkish (ich trank auch einen Cosmopolitain:-))))) und fuhren dann auch mit einem gelben Taxi nachhause...

Ja, und dann am 3. August fuhren wir 8 Stunden nach Kent, Ohio....Hielten unterwegs jeweils kurz an für Snacks- und WC-Pausen und wurden dann von James' Mutter Teresa empfangen!! Was für eine liebe Frau!! Sie hat vier schwarze kleine Pudels, alle Champions: Indy (das einzige Männchen), Paula, Paris (ja, von Paris Hilton....) und Maggie... voll süsse, intelligente, liebe Pudels... Ich schicke Euch dann mal Fotos... James Vater ist gerade in Australien, wo er an einer Konferenz teilnimmt, er ist Nuklear-Physiker und unterrichtet hier in Kent-State-University (ein Campus von 27 000 Studenten...) und eben, die Mutter ist zuhause, obwohl sie jetzt wieder arbeiten wird, auch an der Uni....
Nach dem chicken-barbecue-Abendessen sassen wir noch zusammen, assen Schweizer-Schokolade und tranken ein paar Gläschen russischen Wodka (na zdarovjie:-)) und redeten über Russland, Petersburg, Klavier, Musik, Zukunft, etc....

Und dann ab Montag ging jetzt das normale Leben wieder los.. Ueben, Konzerte vorbereiten, alles wie gehabt, nur an einem anderen Ort....
Ich werde drei Konzerte geben, das erste am Sonntag 10. August, dann am 15. und am 22. - alle Konzerte in verschiedenen Städten Ohio's und natürlich verschiedene Programme...
Wir machen fleissig Werbung und hoffen, es kommt jemand:-))
Also, so sieht es also bei mir aus im Moment....

Ich freue mich auf diese Konzerte und ich bin fröhlich hier, und freue mich auch schon auf die Heimreise...
Im Moment kann ich mich eigentlich wirklich nur über alles freuen...

Guckt Euch schon mal alle Fotos von New York an... Ich werde mich wieder melden mit den neusten News...

So, meine Lieben, das wärs für heute, die Arbeit ruft...
tausend Grüsse und Küsse von dieser Seite des Antlantiks. CU

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